Warum das ganze?
April 28, 2008
Eine Sache Vorweg: Ich veröffentliche hier keine pornografischen Inhalte, alle Inhalte sind zur Dokumentation vor und nach der Beschneidung. Das ganze hier ist ein Erfahrungsbericht!
Hallo Leser,
da es im deutschen Web recht wenig zum Ablauf der Heilungsphase gibt dachte ich mir das ganze selbst zu dokumentieren.
Ich selbst werde demnächst beschnitten. Der Grund ist eine relative Phimose. Probleme mit meiner Vorhaut habe ich nicht erst seit kurzem. Im Alter von ca. 12 Jahren hatte ich eine recht heftige Entzündung. Meine Vorhaut war noch verklebt am Eichelkranz. Ein kleines Stück war nicht an der Eichel sodass sich dort immer wieder was ansammelte, trotz Wäsche. So geschah es das ich eines Morgens mit einer so stark geschwollen/entzündeten Vorhaut aufwachte. Wohl oder Übel musste ich damit zu meinen Eltern, die Angst vor den möglichen Folgen war stärker. Nach dem die Schwellung durch Salben etc. abgehandelt war sagte der Arzt mir und meinem Vater, der mit mir zum Arzt gegangen war, dass wir in nächsten Wochen die Vorhaut von der Eichel lösen müssen. Sonst würde er schneiden müssen. Nun ja, so habe ich jeden Tag immer etwas an der Haut gezogen bis sie irgendwann komplett von der Eichel abgelöst war. In den Jahren danach machte ich mir nicht viele Gedanken dazu, bis ich bei einem Schwimmbadbesuch durch Ruckartiges zurückziehen der Vorhaut mein Frenulum gerissen hatte. Es blutet verdammt stark, zum Glück nicht auf meine Sachen. Diesmal traute ich mich nicht zu meinen Eltern damit. Ich war mittlerweile 16. So zog ich dann meine Vorhaut vor wickelte meinen Penis in ein Papiertaschentuch und machte mich fertig für den Heimweg. Zuhause angekommen bin ich direkt ins Badezimmer und schaute mir das ganze nochmals an. Es blutete nicht mehr, so liess ich das dann auch und es verheilte mit der Zeit. Leider so dass das Vorhautbändchen dadurch kürzer wurde. Die Jahre danach hat mich das ganze immer gestört, auch gab es immer wieder Entzündungen. Mit 18 Jahren ging ich dann das erste mal zum Urologen, diesmal ganz alleine ohne meinen Vater wie damals mit 12. Der Arzt empfahl mir es erst einmal mit einer Salbe und Dehnen zu versuchen. Doch dies liefert keinen nennenswerten Erfolg. Ich gab auf und lebte damit weiter bis dann eines Tages wieder das Bändchen einriss, so musste ich zum Doktor. Dieser kannte ja schon die ganze Geschichte bisher und schlug mir vor das Frenulum einzuschneiden und zu vernähen, damit es nicht mehr einreissen konnte. Von einer kompletten Beschneidung riet er mir damals ab. Da es das sinnvollste war entschied ich mich dafür das er das Frenulum durch Einschneiden verlängert. Der Ablauf in den Wochen danach war sehr gut sodass es schnell verheilte. Endlich hatte ich kein Ziehen und keine Schmerzen beim Sex. Zu der Zeit war ich 20. Die neue Freiheit unten rum war sehr schön und ich war sehr zufrieden mit dem Ergebniss. Leider hatte ich immer noch oft Entzündungen. Nicht am inneren Vorhautblatt wie mancher jetzt denken könnte, nein dort konnte ich immer super alles waschen. Es war das äussere Vorhautblatt. Dort gab es oft sehr trockene Haut, die dann auch ab und zu juckte. Sie kam recht plötzlich. Mein Arzt meinte es wäre vielleicht das Duschgel oder Seife was ich benutzt haben könnte. War es dann aber wohl doch nicht, da es auch noch auftrat als ich meinen Penis nicht mehr damit gewaschen habe, sondern nur noch mit Wasser. In den letzten Jahren trat es immer wieder auf. Seit letztem Jahr noch häufiger als sonst. Auch wurde das ganze immer schlimmer, da die Stelle beim Sex oder auch beim Waschen durch das zurückziehen der Vorhaut kleine Rissen bildete. Über die Zeit wurde das immer schlimmer, da sich die Haut an der Stelle durch das Vernarben immer etwas enger wurde. Es blieb mir wiedermal nichts anderes über als zum Arzt zu gehen. Auf dem Weg dorthin dachte ich mir schon das es auf eine Beschneidung hinauslaufen wird, die mir der Arzt auch vorschlug. Er riet mir zur radikalen Beschneidung damit das nicht mehr auftreten könnte. Alternativ hätte ich es mit einer Cortisonhalten Salbe versuchen können und wenn das nichts bringt könnte man es immer noch operativ machen. Ich probierte den Weg mit der Salbe, die leider wie damals mit dem Frenulum nichts den erwünschten Erfolg brachte.
Also entschied ich mich jetzt für die Beschneidung. In einem Gespräch mit dem Urologen einigten wir uns auf den Stil Low & Tight, wie es im Internet immer wieder genannt wird. Er erklärte mir dabei wie er vorgehen wird.
Soweit erstmal zu meiner Geschichte. Als erstes werde ich dann noch die Bilder anfügen wie es jetzt aussieht. Ich hoffe das diese Seiten dem einen oder anderen helfen werden, der davor steht sich beschneiden zu lassen. Als einzige Seite solcher Art im deutschen Web, die mir bekannt ist, möchte ich hier noch http://www.anoxa.de/cut/ nennen. Die OP wird in 2 1/2 Wochen stattfinden, dann werde ich auch regelmässig Beiträge schreiben.
Hier die Bilder im jetzigen Zustand (28.04.2008):


