Tag 115 / Tag 2 nach Korrektur
September 8, 2008
Heute Nacht wurde ich von Erektinen geplagt. Morgens habe ich wie es sich gehört das Kamillenbad gemacht und danach mit Bepanthen eingecremt. Ansonsten ausser den Schwellungen keine Auffälligkeiten. Solange sich nicht viel ändert werde ich in den nächsten Tagen nur die Bilder bereitstellen. Ich denke die Heilung wird ähnlich wie bei der ersten Beschneidung verlaufen.
Hier die Bilder:
Tag 114 / Tag 1 nach Korrektur
September 7, 2008
Heute früh habe ich endlich den Verband abgenommen und war sehr überrascht vom Ergebniss. Die Naht verläuft gleichmässig und das Frenulum wurde sauber entfernt. Ich hätte mir dieses Ergebniss beim ersten mal schon gewünscht. Es macht mich sehr glücklich wie es geworden ist. Leider ist der Penis zur zeit noch stark geschwollen. Einige Stellen an der Unterseite bluten punktuell noch etwas nach, deshalb werde ich heute noch nicht mit den Kamillenbädern anfangen. Erst soll es alles noch etwas trocken. Schaut euch bei Interesse die Bilder an, super Ergebnis wie ich finde.
Tag 113 – Die Korrekturbeschneidung
September 5, 2008
Wie ich schon in den Beiträgen vorher schon habe anklingen lassen, wollte ich mich einer Korrektur OP unterziehen lassen. Erstens wegen der ungeraden Narbe und auch weil es nicht straff genug geworden ist, so dass es im unerregierten Zustand immer Vorhaut über der halben Eichel war. Wie ich schon erwartet hatte entzüdete sich diese wiederholt. So begab mich auf den Weg mir einen neuen Urologen zu suchen, da ich das Verhältniss zum als nicht so toll empfand. Auch lief bei der Beschneidung nicht so alles so wie gewünscht. Als erstes war das Frenulum nicht, wie besprochen, entfernt worden. Auch wurde das da gelassene Frenulum nicht anschliessend an die Raphe genäht, so wie es ja ursprünglich von natur aus gewachsen ist. Dies führte teils zu ungewöhnlichem Ziehen beim Geschnelchtsverkehr. Im weiteren wie schon in den vorgehenden Artikeln geschrieben ist, von oben draufgeschaut, links weniger inneres Vorhautblatt als recht übrig geblieben. Das optisch schlimmste war für mich zudem, dass es von oben geschaut wie ein „V Ausschnitt“ aussah. Aus eben den genannten Gründen begab ich mich nun zu meiner Urologin und erklärte ihr was meine Probleme sind. Sie sagte mir das es eigentlich gut aussieht, aber wegen den wiederholt auftrettenden Entzündungen könnte man das noch einmal nachbeschneiden. Sie erklärte mir ganz genau was gemacht werden würde. Als erstes würde man unterhalb der alten Naht schneiden und dann denn Rest des inneren Vorhautblattes inklusive des Frenulums entfernen. Zur verdeutlichung zeichnete sie mir das Ganze mit auf den Zettel wo ich meine Zustimmung geben sollte. Da ich leider vom ersten Urologen nicht genau das bekommen habe was besprochen war, habe ich mir diesen Zettel kopieren lassen. So als kleine Sicherheit.
Nun war heute der Tag gekommen. Ich begab mich morgens, nüchtern, zur Klinik in der diese Eingriff gemacht werden sollte. Anders als beim ersten mal, bei dem ich in örtlicher Betäubung beschnitten wurde, passierte es diesesmal unter Vollnarkose. Nach kurzer Wartezeit bekam ich einen Kittel und Bademantel, sollte mich umziehen und ich zu meinem Bett begeben. Nach einigen Minuten kam die Urologin vorbei und setzte mir persönlich die Nadel für die spätere Narkose und ich besprach nochmals mit ihr den Schnitt und wie das Ergebniss werden sollten. Nach wiederholter Wartezeit (ein weiterer Patient meiner Ärztin, hatte vor mir eine Operation) wurde ich in den OP Saal gebracht und sollte mich auf den Operationstisch legen. Dort wurde mir der Tropf mit dem Narkosemittel an die Nadel angeschlossen, die vorher verlegt wurde. Ein weiterer Assistent überwachte meinen Puls etc. Sehr bald sagt die Anästesistin, dass es mir etwas sein komisch wird. Ich bemerkte auch schon dieses komische Gefühl,… Als ich wieder aufwachte, lag ich im meinem Bett aus dem ich vor einiger Zeit zum OP Saal gegangen war. Schmerzen hatte ich keine, nur ein leichtes Brennen wie bei ersten Operation. Mancheiner kennt dieses brennen, wenn er sich mal mit dem Messer in den Finger geschnitten hat. Die Krankenpflegerinnen fragten mich ob alles ok wäre und ob ich etwas zu trinken haben möchte. Ich entschied mich für den angebotenen Pfefferminztee. Zu dem Tee brachte Sie mir noch 2 Zwieback mit dem Kommentar, dass ich ja seit langem nicht gegessen haben müsste. Nach ca. 30 Minuten fragte sie mich ob alles OK wäre und ob mein Kreislauf OK wäre. Ich bejahte die Frage und sie schlug mir vor mich umzuziehe, damit ich bald nach Hause gehen dürfte. Auch das nahm ich an und zog mich um damit mich in einem Ruheraum zum Warten setzen konnte. Dort entfernte mir die Anästesistin die Nadel aus dem Arm und ich durfte, mit meiner mittlerweile eingetroffenen Freundin, die Klinik verlassen.
Zuhause angekommen merkte ich immer wieder leichtes Zwicken. Als ich mal nachschaute, sah ich dass das Verband an der Stelle des Frenulum blutig war. Um weiteren Risiken vorzubeugen habe ich mich nun aufs Sofa gelegt und schreibe den Beitrag. Morgen soll ich den Verband entfernen. Alleine! Nicht wie letztes Mal, als mir der Arzt den Verband runterriss. Dann wird sich zeigen wie gut es geworden ist.
Danke für alle die hier mitlesen. Ich hoffe ich habe nicht zu viel geschrieben habe. Mir war einfach.


