Vor der Beschneidung

Warum das ganze?

Eine Sache Vorweg: Ich veröffentliche hier keine pornografischen Inhalte, alle Inhalte sind zur Dokumentation vor und nach der Beschneidung. Das ganze hier ist ein Erfahrungsbericht!

Hallo Leser,

da es im deutschen Web recht wenig zum Ablauf der Heilungsphase gibt dachte ich mir das ganze selbst zu dokumentieren.

Ich selbst werde demnächst beschnitten. Der Grund ist eine relative Phimose. Probleme mit meiner Vorhaut habe ich nicht erst seit kurzem. Im Alter von ca. 12 Jahren hatte ich eine recht heftige Entzündung. Meine Vorhaut war noch verklebt am Eichelkranz. Ein kleines Stück war nicht an der Eichel sodass sich dort immer wieder was ansammelte, trotz Wäsche. So geschah es das ich eines Morgens mit einer so stark geschwollen/entzündeten Vorhaut aufwachte. Wohl oder Übel musste ich damit zu meinen Eltern, die Angst vor den möglichen Folgen war stärker. Nach dem die Schwellung durch Salben etc. abgehandelt war sagte der Arzt mir und meinem Vater, der mit mir zum Arzt gegangen war, dass wir in nächsten Wochen die Vorhaut von der Eichel lösen müssen. Sonst würde er schneiden müssen. Nun ja, so habe ich jeden Tag immer etwas an der Haut gezogen bis sie irgendwann komplett von der Eichel abgelöst war. In den Jahren danach machte ich mir nicht viele Gedanken dazu, bis ich bei einem Schwimmbadbesuch durch Ruckartiges zurückziehen der Vorhaut mein Frenulum gerissen hatte. Es blutet verdammt stark, zum Glück nicht auf meine Sachen. Diesmal traute ich mich nicht zu meinen Eltern damit. Ich war mittlerweile 16. So zog ich dann meine Vorhaut vor wickelte meinen Penis in ein Papiertaschentuch und machte mich fertig für den Heimweg. Zuhause angekommen bin ich direkt ins Badezimmer und schaute mir das ganze nochmals an. Es blutete nicht mehr, so liess ich das dann auch und es verheilte mit der Zeit. Leider so dass das Vorhautbändchen dadurch kürzer wurde. Die Jahre danach hat mich das ganze immer gestört, auch gab es immer wieder Entzündungen. Mit 18 Jahren ging ich dann das erste mal zum Urologen, diesmal ganz alleine ohne meinen Vater wie damals mit 12. Der Arzt empfahl mir es erst einmal mit einer Salbe und Dehnen zu versuchen. Doch dies liefert keinen nennenswerten Erfolg. Ich gab auf und lebte damit weiter bis dann eines Tages wieder das Bändchen einriss, so musste ich zum Doktor. Dieser kannte ja schon die ganze Geschichte bisher und schlug mir vor das Frenulum einzuschneiden und zu vernähen, damit es nicht mehr einreissen konnte. Von einer kompletten Beschneidung riet er mir damals ab. Da es das sinnvollste war entschied ich mich dafür das er das Frenulum durch Einschneiden verlängert. Der Ablauf in den Wochen danach war sehr gut sodass es schnell verheilte. Endlich hatte ich kein Ziehen und keine Schmerzen beim Sex. Zu der Zeit war ich 20. Die neue Freiheit unten rum war sehr schön und ich war sehr zufrieden mit dem Ergebniss. Leider hatte ich immer noch oft Entzündungen. Nicht am inneren Vorhautblatt wie mancher jetzt denken könnte, nein dort konnte ich immer super alles waschen. Es war das äussere Vorhautblatt. Dort gab es oft sehr trockene Haut, die dann auch ab und zu juckte. Sie kam recht plötzlich. Mein Arzt meinte es wäre vielleicht das Duschgel oder Seife was ich benutzt haben könnte. War es dann aber wohl doch nicht, da es auch noch auftrat als ich meinen Penis nicht mehr damit gewaschen habe, sondern nur noch mit Wasser. In den letzten Jahren trat es immer wieder auf. Seit letztem Jahr noch häufiger als sonst. Auch wurde das ganze immer schlimmer, da die Stelle beim Sex oder auch beim Waschen durch das zurückziehen der Vorhaut kleine Rissen bildete. Über die Zeit wurde das immer schlimmer, da sich die Haut an der Stelle durch das Vernarben immer etwas enger wurde. Es blieb mir wiedermal nichts anderes über als zum Arzt zu gehen. Auf dem Weg dorthin dachte ich mir schon das es auf eine Beschneidung hinauslaufen wird, die mir der Arzt auch vorschlug. Er riet mir zur radikalen Beschneidung damit das nicht mehr auftreten könnte. Alternativ hätte ich es mit einer Cortisonhalten Salbe versuchen können und wenn das nichts bringt könnte man es immer noch operativ machen. Ich probierte den Weg mit der Salbe, die leider wie damals mit dem Frenulum nichts den erwünschten Erfolg brachte. 

Also entschied ich mich jetzt für die Beschneidung. In einem Gespräch mit dem Urologen einigten wir uns auf den Stil Low & Tight, wie es im Internet immer wieder genannt wird. Er erklärte mir dabei wie er vorgehen wird.

 

Soweit erstmal zu meiner Geschichte. Als erstes werde ich dann noch die Bilder anfügen wie es jetzt aussieht. Ich hoffe das diese Seiten dem einen oder anderen helfen werden, der davor steht sich beschneiden zu lassen. Als einzige Seite solcher Art im deutschen Web, die mir bekannt ist, möchte ich hier noch http://www.anoxa.de/cut/ nennen. Die OP wird in 2 1/2 Wochen stattfinden, dann werde ich auch regelmässig Beiträge schreiben.

 

 

 

 

 

 

Hier die Bilder im jetzigen Zustand (28.04.2008):

 

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9 Kommentare zu „Warum das ganze?

  1. hey kumpel! ich bin jetzt 18 und ich wurde im juli diesen jahres beschnitten! man sieht jetzt noch die narben aber es ist wieder normal beim zurückziehen! auch ich hatte die phimose schon seit letztem jahr und irgendwann ging es nicht mehr und ich machte mir sorgen! ich erzählte es meinen vater und er unterstützte mich dabei! ich finde so schlimm is das garnicht gewesen! es blutete nochmal nach aber sonst is alles klar bei mir da unten! mit dem sex muss ich jetzt noch 2 monate warten aber was solls! gesundheit geht vor! es heilt super ab! mach dir keine sorgen und viel glück bei der op! mfg

  2. Also ich kann nur mit einem negativen Beispiel an dieser Stelle von meinen persönlichen Erfahrungen beitragen.

    Ich wurde im Frühjahr auf !eigenen Wunsch! beschnitten. Mein Bändchen hatte der Arzt bereits einige Wochen zuvor nachdem dieses gerissen war sauber entfernt. Als das alles verheilt war konnte ich nicht wirklich klagen. Das stetige Problem war jedoch, dass sich eben dauerhaft Mikrorisse nach dem Sex bildeten, da der Übergang zwischen innerer und äußerer Vorhaut wohl nichts vertrug. Das war nicht immer so. Wegen eben der Angst, diese könnten die Vorhaut dauermäßig verengen, ließ ich mich komplett beschneiden. Nach etwa 1 1/2 Wochen löste sich die Y förmige Naht an dem ehemaligen Bändchenansatz. Diese Stelle zog sich mit der Zeit weiter auf, der Arzt meinte „Das heilt schon!“ Vonwegen. Es bildete sich eine 5x5mm große Wundfläche mit fleischigem Grund, welche weder besser noch schlimmer wurde. Ansonsten heilte die Naht fast akzeptabel. Die offene Wunde wurde nun doch noch 2 Mal behandelt. Der Arzt sagte bei einer weiteren Kontrolle, es habe sich Wildfleisch gebildet (agbestorbenes Gewebe, welches die Heilung behindert). So ist mir der Genuß zu Teil geworden, dass dieses Wildfleisch, d.h. die offene vertiefter gelegene Wundfläche mit Höllenstein angeäzt wurde, was auch höllisch brannte, denn die Prozedur sollte eben eine „frische“ Wundfläche bilden. Nun wuchs die Haut langsam in Richtung der Wundfläche zu. Nun ist an dieser Stelle Narbengewebe anstelle von Haut mit einer Narbe und es sieht unerigiert nicht schön aus, tut zudem teils weh an gerade der Stelle. Ansonsten ist die trocken gelegte Haut oft spröde und rissig. Mit Genitalbereich-Salben wird dies auch nicht besser, nur, wenn ich lange Pausen in Sachen Sex mache wird es besser. Also überlegt es Euch, den solch eine Komplikation kann jedem passieren!!! Das ist echt nicht schön. Der Heilungsprozess dauerte so anstatt lockere 2/3 Wochen bei mir über 7 Wochen mit negativem Resultat.

    Es gibt sicherlich mehr komplikationsfreie Beschneidungen doch meine Erfahrung ist es nicht gerade positiv und sollte schon in Betracht gezogen werden.

    Grüße…

  3. Hallo, ich habe dein Tagebuch heute auf unserer Webseite http://www.ohnevorhaut.com verlinkt. Ich freue mich, wenn du uns dabei hilfst, das Thema Beschneidung öffentlicher mit Erfahrungsaustausch von Beschnittenen zu machen und uns empfehlen könntest (Partnerschaft / Linktausch.

    Vielen Dank
    Admin (www.ohnevorhaut.com)

  4. hey leute ich würde mich gerne beschneiden lasen und hab ne frage wo muss ich hin zu welchem artzt
    ich würd mich über eine narichtfreüen

  5. Hallo,ich habe mich mit 21 Jahren Beschneiden lassen und bin sehr sehr zufrieden damit.Bei mir gab es keinen Medizinischen Grund für meine Beschneidung.Ich habe es aus Hygienischen und aus Optischen Gründen machen lassen.Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und würde es zu jeder zeit wieder machen lassen.Zu den Schmerzen kann ich nur sagen das es nicht so schlimm ist wie es oft in irgend welchen Foren beschrieben wird.Bei mir waren die schmerzen so nach einer Woche fast ganz weg und die fäden haben sich dann auch nach und nach aufgelöst.Was am anfang sehr schmerzhaft ist das ist das Reiben der Eichel an der Unterhose,da kann ich nur jedem Empfehlen das er nach der Beschneidung nur enganliegende Unterhosen tragen soll.Den in den weiten Boxershorts da bewegt sich die Eichel zu sehr hin und her beim gehen und das ist dann sehr unangenehm.Sonst kann ich nur jedem der sich Beschneiden lassen will die Beschneidung nur Empfehlen.(Ist aber nur meine Persönliche Meinung).
    Gruß Kevin

  6. Wieder mal die typisch „deutsche“ Geschichte mit Notwendigkeit zur Nachbeschneidung. Deutsche ÄRZTE/innen haben ja meist keine Ahnung, wie ein ästhetisch akzeptables Resultat aussehen soll, da sie keine Ahnung vom idealen Ergebnis mit Gomco-clamp-Technik haben! Meist legen sie ja die Narbe gleich unterhalb des Eichelkranzes, schneiden viel zu wenig, was eine sehr loses und unschönes Ergebnis bringt, da die Restvorhaut einen unschönen „Kragen“ bildet. Bessere Beispiele finden sich bei http://www.eurocric.de oder http://www.cuttingclub.de
    Wenn ein Arzt noch nie etwas von den Stilen: „low&loose“, „low&tight“, high&loose“ und (was ich am besten finde) „high&tight gehört hat, sollte ihn nicht am „besten Stück“ ‚rumfummeln lassen. Die deutsche Methode schneidet viel zu viel vom inneren empfindlichen Vorhautblatt ab, statt es „umzuklappen und es „zu Lasten“ der äusseren Schafthaut mit derselben auf ca. 1/3 ventraler Höhe zu vernähen. Bei „Gomco“ braucht erst gar nicht genäht zu werden, da beide Hautschichten durch Druck der Klammer miteinander „verbunden“ werden. Das hinterlässt eine dunklere Narbe und führt zu einer recht „erotischen“ Zweifarbigkeit, da die umgeklappte innere Vorhaut einen helleren Farbton als die Schafthaut besitzt. Meine Empfehlung: reist in die USA, da haben die Ärzte die beste Routine für ästhetische Resultate, gem. dem Motto: “ place the scar back to the balls“.

    1. Peter ich finde das Schwachsinn was sie da sagen ich habe mir auch lange Zeit über das Thema gedannken gemacht ca.2 welche Art ich beschnitten sein möchte wie z.b hight tigt Low los low tight und so du Must dich nur entscheiden wie es sein muss weil eine nach Beschneidung istt meist nicht möglich ich selber habe mich radikal beschneiden lassen und ich finde den sex besser länger aushalte(wenig Gefühl da die Eichel freilegt und freleum ab ist ) 2 an einer straffen Beschneidung hast du nicht viel oder garkeine haut besser bei der selbst Befriedigung finde ich gut nicht so viel Haut wo da rumtollt Wen Mann es macht gut über legen und öfters Forums lesen nicht das man Enteuscht ist ein lebenslang

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