Nach der Beschneidung

Tag 14

Heute gibt es mal keine Bilder, da sich nichts geändert hat im Vergleich zu Gestern. Die nächsten werde ich in einer Woche reinstellen. Beim Arzt war ich heute auch zur Nachuntersuchung, naja es war heute eine Ärztin da. Erst war ich irritiert aber nach dem Gespräch war ich sehr überrascht. Sie ist ganz anders als der Arzt. Viel offnere und direkter im Gespräch. Der Arzt kam mir immer sehr reserviert vor, ich musste immer alles selbst erfragen. Die Naht ist ihrer Meinung nach sehr gut verheilt. Nur habe ich persönlich ein Problem mit der fehlenden Straffheit. Die restliche Vorhaut hängt oft zum Teil über der Eichel und das an der Stelle wo immer das äussere Vorhautblatt entzündet war. Deshalb habe ich die Befürchtung, dass es dort wieder durch die Entzündungen und Einrisse enger wird. Ich wünschte mir die Beschneidung straffer.

Zu der Sache mit der Ärztin: Ich überlege mir den Arzt zu wechseln, nachdem ich jetzt weiss was es für Unterschiede gibt. Leider ist diese vertretende Ärztin aus der Urologischen Klinik und ich weiss nicht ob man dort einfach einen Termin machen kann. Falls jemand da was weiss, hinterlasse bitte einen Kommentar.

 

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5 Kommentare zu „Tag 14

  1. bleib bei deinem arzt. er hat dich doch wunderbar beschnitten. Ich hatte einen sehr netten Arzt der immer ein aufmunterndes Späßchen auf Lager hatte, mich sehr gut beraten hat usw. usw. Halt ein freundlicher Arzt. Die OP hingegen war der totale Mist.

    Gleiches bei meiner Weißheitszahn-OP. Dort hatte ich auch eine nette Chirurgen. Nachdem sich wenige Tage später alles extrem entzündet hatte habe ich den Arzt gewechselt. Bin dann bei einem griesgrämigen alten unfreundlichen Chirurgen gelandet der innerhalb von 5!! Minuten die Nähte gezogen hat, bisschen mittm Skalpel rumgeschnippelt hat es neu vernäht hat. 4 Tage später war ich topfit.

  2. heute ist mein 14. Tag. hab immer noch nachbluten.
    Scheiß-Schwellung ist immer noch nicht weg.
    Das geht mir richtig auf den Sack.

  3. Zu dem nachbluten: Ich hatte mal gelesen, dass das Nachbluten schnell aufhört, wenn man den Penis möglichst of an die Luft lässt, d.h. unten herum nackig rumläuft.

    Bei mir siffte es am zweiten Tag noch etwas, dann war Ruhe.
    Bei einer Schwellung hilft vielleicht etwas Kühlung.

  4. Wenn ich das alles lese, was Du hier geschrieben hast, kann ich nur sagen, daß Du ausgesprochenes Glück hattest; oder aber ich hatte ausgesprochenes Pech, was wahrscheinlich eher zutreffen dürfte.

    Meine Bescheidung war vor 18 Tagen (unter Vollnarkose). Gut eine Woche ging alles, na sagen wir: so weit, so gut. Was ich sah, konnte ich (aufgrund der Schwellung und der Naht) ehrlich gesagt noch nicht so ganz einordnden. Auf Anraten des Arztes begann ich nach drei Tagen mit den obligatorischen Kamillebädern. Der Arzt war übrigens, wenn ich in der Praxis war, zwar immer zu Scherzen aufgelegt aber ansonsten recht kurz angebunden. Nach gut einer Woche nun also eine neuerliche, zunehmende Schwellung (aber hallo, dabei war die schon vorher nicht von schlechten Eltern!). Dazu Schmerzen und irgendwann auch noch eine fiese Geruchsentwicklung – womit klar war, daß die Sache sich wohl gehörig entzündet hatte. Der Arzt – wiederum kurz angebunden – sah dies dann auch ein (allerdings irgendwie unwillig), setzte die Kamillebäder ab und verschrieb mir stattdessen ein Antobiotikum sowie eine Entzüngshemmende Salbe. Zu guter Letzt sagte er mir dann noch, daß ich in 14 Tagen wieder erscheinen soll. Antibiotikum und Salbe haben durchaus gute Arbeit getan (nach drei Tagen war von der Entzündung kaum noch was zu spüren oder zu riechen) aber mittlerweile wird doch zunehmend deutlich, daß das Ganze nicht so prächtig ist, wie es (meiner Ansicht nach) sein sollte. Das Frenulum ist nicht nur noch da sondern sieht auch aus wie die Schlachtfelder von Verdun (total vernarbt); unterhalb der Schnittnarbe (die ebenfalls schrantig und vernarbt aussieht) zieht sich unter der Haut ein verhärteter Ring um den Penis. Oben ist die Vorhaut länger als unten und bedeckt zum Teil noch die Eichel. Unter einer radikalen Zirkumzision (wie sie besprochen und auch im OP-Infoblatt bezeichnet und beschrieben war) stelle ich mir etwas anderes vor. Im erigierten Zustand (Gott bewahre!) zieht und zurrt es derzeit an allen Enden. Ich bin, ehrlich gesagt, im Augenblick einerseits einigermaßen panisch (…), andererseits aber auch verunsichert, ob ich jetzt bis zum nächsten Termin (in einer Woche) abwarten und die Sache weiterhin beobachten soll – oder ob ich meiner Panik vielleicht schon vorher freien Lauf lassen sollte.

    Das war alles irgendwie ganz anders gedacht…

    Gruß

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